Die ganzheitliche IT-Beratung – mehr als nur technische Hilfe

Ganz gleich welchen Job Sie sich ansehen, in allen Branchen werden immer mehr Kompetenzen gefragt. So ergeht es auch den IT-Beratern, die durch die Digitalisierung in unterschiedlichen Bereichen fachliches Know How aufweisen müssen. Denn dadurch, dass sich die Technik so schnell weiterentwickelt, steigen auch die Anforderungen an die IT-Berater.

Beschreibend dafür hat sich der Begriff der “ganzheitlichen IT-Beratung” entwickelt, der genau dieses Verschmelzen mehrerer Gebiete beschreibt. Was genau sich aber dahinter versteckt und warum sich dieses Konzept durchaus für Sie lohnen könnte, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist die ganzheitliche IT-Beratung und für wen lohnt sich das?

Die Welt verändert sich und so auch die Herausforderungen, vor die Sie und ihr IT-Berater gestellt werden. Aber nicht nur das, im Vergleich zu vor 30 Jahren entwickelt sich die IT-Branche heutzutage ca. 4 mal so schnell wie damals. Früher war es deshalb völlig ausreichend, wenn sich der IT-Berater nur im Bereich Hard- und Software auskannte und die restlichen Aspekte wie Planung und Konzeption jemand anderem im Team überlassen konnte.

Warum die “normale” IT-Beratung heute aber nicht mehr ausreicht

Das liegt daran, dass zum einen IT-Berater nur noch selten für Hard- und Software-Nachfragen benötigt werden. Zum Anderen ersetzen virtuelle Plattformen das Know-how eines IT-Beraters und sind dabei billiger und unkomplizierter.

Deswegen besteht die Aufgabe von IT-Beratern darin, eine ganzheitliche Beratung anzubieten, die mehrere verschiedene Bereiche abdeckt. Das ist heutzutage auch mit Blick auf die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und der damit verbundenen äußerst wichtigen IT-Sicherheit für Unternehmen relevant.

Was beinhaltet die ganzheitliche IT-Beratung?

Ganzheitliche IT-Berater können sich zum Beispiel auch mit der Prozessberatung beschäftigen. Das sind einige der Skills, die Sie als Unternehmen von einem ganzheitlichen IT-Berater im Vergleich mit einem “gewöhnlichen IT-Berater” noch zusätzlich erwarten können:

  • Service- und Consulting-Kompetenzen
  • Fähigkeit, umsetzbare strategische Denkansätze zu entwickeln, die an abhängige etwaige Systemlandschaften oder Unternehmensstrukturen angepasst werden können
  • Prozessgestaltung von Kommunikationslösungen, z. B. in Form einer Optimierung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern, die an verschiedenen Orten arbeiten
  • IT-Sicherheitsmaßnahmen, die über gewöhnliche Firewalls und Anti-Viren-Programme hinausgehen
  • Kenntnisse über bestehende Datenschutzgesetze wie die DSGVO

 

5 wesentliche Punkte machen einen modernen IT-Dienstleister aus.

Generell sind ganzheitliche IT-Berater also in der Lage, sowohl im Bereich IT als auch im Bereich Unternehmen Lösungen zu erarbeiten.

Auch für mittelständige Unternehmen lohnt sich die ganzheitliche IT-Beratung

Denn hier kann der IT-Berater auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst arbeiten. Er berät Sie zum Beispiel bei verschiedenen Servern und Firewalls, oder klärt Sie über die Effektivität von Infrastrukturen auf. So kann er Ihnen die besten auf Ihr Unternehmen angepassten Möglichkeiten aufzeigen, mit denen Daten computerübergreifend geteilt werden können. Damit können Sie effektiver arbeiten und die Technik und ihre Neuerungen besser für die Arbeit nutzen.

IT-Sicherheit wird immer wichtiger

Besonders im Bereich Sicherheit hat sich einiges getan. Seit Anfang der 1980er Jahre gibt es Cyberangriffe und Viren – jedoch wurden die damals noch über Disketten verbreitet und nicht so wie heute ganz einfach per Mail. Das ist auch der Grund, warum die Cyberkriminalität kontinuierlich ansteigt und dank Google und gewisser Anleitungen beinahe jeder einen Virus schreiben und verbreiten kann.

Das Internet ist heute ein wahres Paradies für Hacker, denn: Alle wichtigen Transaktionen werden heutzutage online durchgeführt, wie zum Beispiel das Online-Banking oder die Sicherung von Kundendaten. Deshalb steigt der Stellenwert der IT-Sicherheit auch immer mehr an und ganzheitliche IT-Berater stehen vor der Herausforderung, das passende Sicherheitskonzept zu entwerfen und dieses auch kontinuierlich zu verbessern.

Dabei kann es sich sowohl um Basic-Tools wie ordentliche Virenscanner und Firewalls, aber auch um innovative Möglichkeiten des Schutzes handeln. Zum Beispiel spezielle Applikations-Härtungs-Maßnahmen: Hierbei wird der Computer “gehärtet”, das bedeutet, dass nur die absolut notwendigste Software verwendet wird, um so weniger Angriffsflächen und eine höhere Sicherheit der Daten oder generell des Inhalts gewährleisten zu können.

Der Datenschutz spielt eine der wichtigsten Rollen

Denn die Kunden vertrauen Ihrem Unternehmen die Daten an. Dementsprechend muss der ganzheitliche IT-Berater sich auch in diesem Bereich sehr gut auskennen. Dazu gehört auch die neu eingeführte DSGVO. Und hier ist der Datenschutz ja ganz genau geregelt:

„Personenbezogene Daten müssen in einer Weise verarbeitet werden, die eine angemessene Sicherheit der personenbezogenen Daten gewährleistet, einschließlich Schutz vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust, unbeabsichtigter Zerstörung oder unbeabsichtigter Schädigung durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen (Integrität und Vertraulichkeit)“ (Art. 5 Abs. 1 (f) DSGVO)

Auf Datenschutz wird jetzt deutlich mehr Wert gelegt. Dies beinhaltet auch, dass Unternehmen verpflichtet sind, für den bestmöglichen Schutz, der für sie tragbar ist, zu sorgen.

Des Weiteren sind die Bußgeldregelungen bei unzureichendem Schutz schärfer und höher. Auch aus diesem Grund kann sich die Einstellung eines ganzheitlichen IT-Beraters lohnen, der in Ihrem Unternehmen die Rolle des Datenschutzbeauftragten übernehmen kann.

Mehr dazu können Sie auch in unserem Videokurs erfahren:

Wie Sie den richtigen IT-Berater finden

Leider gibt es auch in der IT-Branche schwarze Schafe. Um nun die guten von den schlechten ganzheitlichen IT-Beratern unterscheiden zu können, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Sie sollten genau wissen, wofür Sie den IT-Berater einstellen und welche Aufgaben er übernimmt
  • Der IT-Berater ist kompetent und weist die nötigen Qualifikationen auf, um die Aufgaben zufriedenstellend zu erledigen
  • Er kann seine Qualitäten und Fähigkeiten durch Zertifikate und andere Dokumente nachweisen, die Ihrer Überprüfung standhalten
  • Der IT-Berater kann Ihnen Vorgehensweisen so erklären, dass Sie sie verstehen und dieser nicht nur mit Fachbegriffen um sich wirft
  • Sein Angebot stellt ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis dar

Bei so einer Entscheidung spielen allerdings nicht nur “harte” Fakten eine Rolle, sondern auch Ihr Gefühl. Und ist das schlecht, dann sollten Sie lieber nochmal weitersuchen. Hier finden Sie noch mehr dazu, wie Sie einen guten IT-Dienstleister erkennen können.

Das ist die Zukunft der IT-Beratung

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Noch ist auf jeden Fall kein Ende in Sicht, denn es werden immer wieder neue Ideen umgesetzt und Altes weiterentwickelt. Arbeit und Privates verschmelzen, wofür eine geeignete technische Ausrüstung die Voraussetzung ist. Gerade deshalb ist es wichtig, jemanden im Team zu haben, der darauf ein Auge hat und der mit dem Trend geht.

Bereits jetzt schon gilt: Wie ein Unternehmen sich digital aufstellt, ist mitentscheidend für dessen Erfolg. Für die Zukunft wird der Einsatz digitaler Prozesse noch wichtiger werden. Ebenso muss der Datenschutz ernst genommen werden, besonders, da sich auch Hacker weiterentwickeln und sie ihrer Zeit oft voraus sind, um neue Schutzmaßnahmen direkt umgehen zu können.

Um mit all diesen Probleme angemessen umgehen zu können, ist es ratsam, als Unternehmen gut vorbereitet zu sein. Vielleicht mit einem ganzheitlichen IT-Berater?

Was halten Sie von der ganzheitlichen IT-Beratung? Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung in den Kommentaren, was sie darüber denken!

Von |2018-11-29T09:15:44+00:00November 26th, 2018|Care Services|0 Kommentare

Über den Autor:

Michal Hall ist Gründer und Geschäftsführer der hall Computer Serivces GmbH in Kleve. Seit 1990 beschäftigt er sich rund um die Themen IT-Sicherheit, IT-Prozesse und Netzwerktechnik. Zudem ist er zeritifizierter Datenschutzbeauftrager (geprüft durch die DEKRA) und begleitet KMU's auf dem Weg in ein sicheres digitales Zeitalter.

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